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Für ein enges und "freundschaftliches Verhältnis"
zwischen Staat und Kirchen in Bayern in Bayern plädierten Bayerns
Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und die weiteren Podiumsteilnehmer.
Beim Podiumsgespräch am 28.11.2011, zu dem die Landeszentrale
für politische Bildungsarbeit eingeladen hatte, wurde die besondere
Rolle der Kirche für Staat und Gesellschaft herausgehoben.
Kardinal Marx erinnerte daran, dass Staat und Kirche zwar getrennt
seien, doch sie seien durch ein freundschaftliches, konstruktives
Miteinander verbunden. "Die Staatsleistungen erwachsen aus
der Säkularisierung!", so Kardinal Marx, "der Staat
habe sich Kirchengut genommen, sich aber verpflichtet, die Kirchen
so auszustatten, dass sie ihre Aufgabe der Verkündigung erfüllen
könne. Landesbischof Bedford-Strohm betonte: "Es gibt
viele gute Gründe, an dem guten Verhältnis zwischen Staat
und Kirche festzuhalten." Die Kirchen schaffen für ihn
eine spirituelle und ethische Infrastruktur, die für die Gesellschaft
wichtig sei. Dagegen beschrieb der Kirchenrechtler Christian Waldhoff
die Entwicklung der großen christlichen Kirchen als "bröckelnd"!
Dieser Einschätzung widersprachen die Vertreter der Kirchen,
denn die Leistung der großen Kirchen seine jene Konstanten,
die der Staat auch brauche und so von den Kirchen Nutzen habe.
Edmund Speiseder
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